| Evangelisationsveranstaltungen |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
In nur wenigen Gemeinden findet
man derzeit regelmäßige Glaubensgrundkurse, Straßeneinsätze und
Evangelisationen. Während wir die "Erbauung der Heiligen" stark betonen, vernachlässigen wir oft den Auftrag Jesu zur Mission. Nachdem Gemeinden sich durch Abspaltung, Auszug aus konfessionellen Kirchen oder vielleicht durch echte Neubekehrungen einmal gegründet haben, stagnieren viele von ihnen auf einem mehr oder weniger geringen zahlenmäßigen Niveau. Vielen Christen ist die Teilnahme am Gottesdienst, dem Hauskreis und noch einem weiteren Gemeindekreis pro Woche genug, und vielleicht bereits zu viel. In diesem Ablauf jedoch findet Evangelisation kaum oder überhaupt keinen Raum. Wenn wir einen Augenblick Abstand gewinnen - können wir glauben, dass dies in der Absicht Gottes liegt? Die Aussagen: "Evangelisation überfordert unsere Kraft" oder "Wir haben in unserer Gemeinde so viele Treffen und Dienste, dass für Evangelisation keine Zeit mehr bleibt" können vor den Augen Gottes nicht wirklich bestehen. Erlaubst du mir deinen Blick darauf zu richten, dass die Gewinnung der Verlorenen unsere wichtigste Aufgabe ist? Jesus kam, zu suchen und zu retten was verloren ist. Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Er ist die Sühne für die Sünden der ganzen Welt. Der gute Hirte würde die 99 Schafe für eine Weile zurücklassen, um das eine Verlorene zu suchen. Jesus ist bei den Verlorenen, den Kranken, den Armen, den Verirrten. Wo sind wir? Bevor Er in den Himmel auffuhr, gab Er Seinen Jüngern EINEN Auftrag: "Gehet hin in alle Welt, und machet zu Jüngern alle Nationen!" In alle Welt. Alle Nationen. Wer hat uns gesagt, dass wir Evangelisation unterlassen dürfen? Wer hat bestimmt, dass Evangelisation eine der niedrigsten Prioritäten einnimmt? Lass es mich provokativ ausdrücken: Jesus sagte nicht "Gründet eine Gemeinde, erbaut die Gläubigen in ihr, lasst Gottesdienst und Hauskreis den Inhalt eures Christseins sein, und überlasst die Welt sich selbst." Natürlich versammelt sich die Gemeinde (Apg. 2, 46 / Apg. 5, 42). Doch darin erschöpft sich nicht ihr Christsein. Die ersten Christen legten mit großer Kraft Zeugnis von Jesus ab. In Jerusalem zur Zeit der ersten Christen war es möglich, das Evangelium abzulehnen. Ihm entziehen konnte man sich sich. Wir brauchen missionarische Gemeinden, in denen Evangelisation und Gebet die höchste Priorität einnimmt. |
|
"Da
sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber
sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende
in seine Ernte!" (Mt 9,37-38)






