| Straßenevangelisation |
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Einige Evangelisten weisen
darauf hin, dass die ersten Christen nicht innerhalb kirchlicher
Gebäude evangelisierten. Zu Recht verweisen sie darauf, dass viele
"Sünder" niemals die Räume einer Gemeinde betreten werden. Ich werde
beides nicht gegeneinander ausspielen. Evangelisation innerhalb unserer
Gebäude ist besser als gar nichts zu tun. Doch gleichzeitig sollten wir
dem Heiligen Geist erlauben, uns das Vorbild Seines Wortes in der
Apostelgeschichte vor Augen zu führen: Menschenfischer gehen dahin, wo
Fische leben. Der Herr des großen Abendmahles sandte Seine Knechte an
die Hecken und Zäune. Philippus verkündigte das Evangelium in Samaria
öffentlich. Die ersten Jünger taten große Zeichen und Wunder inmitten
des Volkes. Das Evangelium
innerhalb unserer Gebäude zu
verkündigen ist besser als es gar nicht zu tun. Doch um die Vielen zu
erreichen müssen wir hingehen wo die Vielen sind. Die wirkliche und
legitime Entscheidung der Unerreichten liegt nicht darin, die Einladung
zu einer Veranstaltung in unseren Räumen anzunehmen oder abzulehnen.
Die wirkliche Entscheidung liegt darin, das Evangelium zu hören
und eine Wahl für oder gegen Jesus zu treffen. Die Einladung zu einer Veranstaltung sollte nicht alles sein, was wir Menschen als Entscheidungsgrundlage für ihre Ewigkeit geben. Wir schulden ihnen das Evangelium, dort wo sie leben und wir sie antreffen. Inspirationen zu Straßenevangelisation: - Das Bewusstsein, Botschafter Christi zu sein - Die Vermeidung jeglicher religiösen Spinnerei - Verzicht auf Diskussionen und Rechthaberei - Die Zurückstellung all dessen, was Menschen davon abhalten könnte Jesus in uns zu sehen - Funktionierende Technik - Die Bereitschaft, das eigene Verhalten und verwendete Lieder mit den Augen Außenstehender zu sehen - Die Erkenntnis, dass in der Apostelgeschichte außerhalb von Israel niemals Gericht gepredigt wurde - Die Erkenntnis, dass Jesus der Freund der Sünder ist, um sie zu gewinnen - Die Erkenntnis, dass das Evangelium "Gute Botschaft" bedeutet - Aufrichtige, strahlende Retterliebe - Die Bereitschaft, Evangelisten und Verkündiger nicht nach Status und Einfluss, sondern nach Salbung und Berufung auszuwählen - Die Ausrüstung mit Kraft aus der Höhe - Erfülltsein mit dem Heiligen Geist - Verfügbarkeit für den Heiligen Geist und Lenkbarkeit durch ihn - Die Offenheit, den Heiligen Geist durch uns sprechen zu lassen - Die Begleitung aller Evangelisation durch intensives Gebet - Rechtzeitige Ausbildung von Mitarbeitern, welche Neubekehrte nach ihrer Entscheidung begleiten - Die erfolgreiche Integration Neubekehrter in lebendige Gemeinden |
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"Da
sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber
sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende
in seine Ernte!" (Mt 9,37-38)






